Softwarenutzen? - Software nutzen!
Die Erhöhung der jährlichen Wartungsgebühren durch den Marktführer für Unternehmenssoftware stellt in vielen Unternehmen zu Recht die Frage nach dem tatsächlichen Nutzen teurer und aufwändiger IT-Systeme. Einige suchen ihr Heil in Alternativlösungen, manche evaluieren alternative Supportmodelle, doch der am nächsten liegende Ansatz besteht darin, die Nutzen stiftende Wirkung der Systeme zu erhöhen. Wir treffen bei vielen Unternehmen in der Regel vier typische Symptome an:
- Komplexe ERP-Software wird insbesondere im Logistikbereich lediglich als „elektrische Schreibmaschine“ genutzt – als „Lieferschein- und Rechnungsdruckprogramm“.
- Elementare Standardfunktionen werden durch hauseigene Programmierer oder unqualifizierte Berater aus mangelndem Systemverständnis nachprogrammiert und führen dadurch zu Brüchen im Datenfluss und undurchschaubarer Systemkomplexität.
- Unstrukturierte und undefinierte Prozesse werden als „Flexibilitätsanforderungen“ getarnt und können daher in den Systemen nicht fachgerecht abgebildet werden.
- Einzelne prominente Systemfunktionalitäten werden aus Managementanforderungen heraus implementiert, verursachen allerdings nur Aufwand für „Lustbuchungen“, denen kein wirklicher Anwendungsnutzen entspringt.
Unser Beratungsprogramm „Softwarenutzen? - Software nutzen!“ richtet sich an alle Unternehmen, die Erfahrungen mit solchen Symptomen haben. Es sieht nach einer ausführlichen Analyse der individuellen Situation Ihres Unternehmens folgende Schritte vor:
- Einführung wichtiger und vernachlässigter Basisfunktionalitäten in den wichtigsten Unternehmensprozessen.
- Rückbau unnötiger Eigenentwicklungen.
- Verankerung eines wirksamen Anforderungsmanagements (IT-Demand Management) in der Fachabteilung.
- Sicherstellung eines wirksamen Entwicklungs- und Änderungsmanagements in der IT-Abteilung oder dem IT-Dienstleister.
- Aufstellung und Implementierung eines mittelfristigen Prozess-Entwicklungsplans mit den Fachabteilungen und der IT.